Japan: Frauen drängen in den Sumo-Ring | ARTE Reportage

Beim Sumo ringen heute eigentlich nur Männer, die von vielen Japanern als Halbgötter verehrt werden. Die sehr konservativen Ringerkreise berufen sich dabei auf 2000 Jahre alte Traditionen und auf den Shintoismus, der Frauen als zu „unrein“ ansieht, um den Dohyo, den Ring, betreten zu dürfen.

Das könnte sich bald ändern, vor allem seit vor zwei Jahren Sumo vom Internationalen Olympischen Komitee offiziell als Sportart anerkannt wurde. Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist ein Grundstein der Olympischen Idee, und so hoffen viele Japanerinnen, dass auch sie bald in die nationale Profiklasse aufsteigen dürfen. Bislang dulden nur Amateurvereine Mädchen im Ring, und sie müssen ihre Leidenschaft aufgeben, sobald sie erwachsen sind. Die Sumo-Ringerinnen von morgen bereiten sich schon auf neue gleichberechtigte Zeiten vor, noch im Schatten ihrer männlichen Kollegen.

#japan #sumo #gleichberechtigung
Video auf YouTube verfügbar bis 10/07/2025
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