Weniger Wachstum, weniger Geld, weniger Besitz – unser Wohlstand ist durch die Corona-Krise gefährdet. Hans-Jürgen Burchardt, Professor für Internationale Politik, sieht die Chance zum Umdenken: Ist neben Geld künftig „mehr Zeit“ der neue Reichtum? Der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler ist zu Gast bei Anja Reschke im After Corona Club.
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– https://www.youtube.com/playlist?list=PLMJjvZqoYSrB219V8JQpWNRVh_aqVJbO4
Ein gutes Leben – da denken viele an ein gutes Einkommen, Autos, Reisen, Besitz. „Wir glauben, wir brauchen einen ganz bestimmten materiellen Status, um Wohlstand zu empfinden“, sagt Hans-Jürgen Burchardt. Doch es gebe seit den 70er-Jahren vielfältige Untersuchungen, die gezeigt hätten, dass bei einem bestimmten ökonomischen Stand, wenn wir unsere Grundbedürfnisse befriedigt haben, uns mehr Geld gar nicht glücklicher macht. „Das ist vielleicht der Zeitpunkt, darüber nachzudenken, ob es auch eine andere Form von Wohlstand gibt, also nicht nur materiellen.“
Ist die Corona-Zeit die Chance, über Wohlstand jenseits von Geld und Gütern zu verhandeln? Und was ist eigentlich ein gutes Leben? Hans-Jürgen Burchardt ist Professor für Internationale Politik an der Universität Kassel.
Im After Corona Club spricht Anja Reschke mit Fachleuten aus Psychologie, Wirtschaft, Soziologie, Politik, Medizin und weiteren Wissenschaften.
https://www.ndr.de/aftercoronaclub
Den After Corona Club gibt es auch als Audio-Podcast
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4712.html
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