Gartentipps: Richtig wässern und mulchen | zibb

Der Wasserbedarf von Pflanzen ist sehr unterschiedlich. Die Tröpfchenbewässerung hat sich dabei als am sparsamsten erwiesen und im Zusammenwirken mit einem Computer ist sie die ideale Lösung auch für die Urlaubszeit. Traditionalisten lieben das Mulchen – aber auch hier gibt es einiges zu beachten! Lisa Alfs, Kleingärtnerin aus Leidenschaft, gibt uns praktische Tipps rund ums richtige Wässern.

Wie?
Am besten geeignet sind Tröpfchenschläuche, denn dann haben die Pflanzen das Wasser genau dort, wo sie es brauchen, nämlich an den Wurzeln, und nicht auf den Blättern, wo ein Großteil verdunstet. Außerdem sind Tröpfchenschläuche wassersparend, und sie schwemmen keine Erde weg.

Wann und wie oft?
Am besten wässert man sehr früh am Morgen, wenn der Boden noch feucht ist und die Flüssigkeit am besten aufnehmen. Bei Tröpfchenschläuchen empfiehlt sich eine Laufzeit von zwei Stunden an.
Alle zwei bis drei Tage reicht aus, sonst gewöhnen sich die Pflanzen ans Gießwasser und wurzeln nicht allzu tief.

Mulch-Tipps für den Garten

Womit?
Zum Mulchen kann man Gartenabfälle benutzen, denn diese kosten nichts.
Rasenschnitt eignet sich genauso wie Brennnesseln, die sehr stickstoffreich sind, oder die Blätter der Bart-Iris. Am besten mischt man verschiedene Gartenabfälle zusammen und bedeckt die Beete locker damit. Die Schicht sollte nicht zu dick sein – bei reinen Rasenschnitt maximal drei Zentimeter.
Erdbeerbeete mulcht man am besten mit Stroh, denn es trocknet sehr schnell und sorgt so dafür, dass die Früchte trocken bleiben und kein Grauschimmel entsteht.
Zum Mulchen von Tomaten empfiehlt sich eine Mischung aus Rasenschnitt und alten Tomatenblättern und -stengeln, die beim Ausgeizen als Abfall anfallen.
Zum Mulchen von Topfpflanzen eignet sich neben Kokosmatten auch Schafswolle vom Schäfer.

Warum?
Das Mulchen der Beete sorgt dafür, dass das Gießwasser nicht zu schnell verdunstet und kein Unkraut nachwächst. Bei starkem Regen oder Sturm verhindert die Mulchschicht, dass der Boden weggeweht oder weggeschwemmt wird. Und sie sorgt außerdem dafür, dass sich das Erdreich im Hochsommer nicht zu sehr aufheizt, denn das bedeutet Stress für die Pflanzen.

Mehr Infos zur Sendung: https://rbburl.de/2rc




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