Der Tulpen-Crash | Geschichte | Tulpenmanie | Dokumentarfilm | Finanzkrise

Dokumentation und Geschichte über Tulpen: Der Tulpen-Crash – In einem unvergleichlichen Anfall von kollektivem Wahnsinn und grenzenloser Gier stecken die Bürger des Landes ihr Geld in Marktspekulationen – mit Derivaten, Futures, Optionen und Investmentzertifikaten – alles für Tulpenzwiebeln.

Der Tulpen-Crash (2013)
Regisseur: Klaus Steindl
Autoren: Klaus Steindl
Schauspieler: Sean Pertwee
Genre: Geschichte, Dokumentation
Land: USA
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 2013
Auch bekannt als: The Tulip Bubble

Geschichte:
Was 1637 in den Niederlanden geschah, ist die Blaupause für viele Beispiele von Spekulationswut in der Weltgeschichte: In einem unvergleichlichen Anfall von kollektivem Wahnsinn und grenzenloser Gier steckten die Bürger des Landes ihr Geld in Marktspekulationen – mit Derivaten, Futures, Optionen und Anlagezertifikaten – alles für Tulpenzwiebeln. Die Menschen verkauften alles, was sie hatten, für ein paar Pflanzen oder Finanzprodukte, die mit den Blumenzwiebeln zu tun hatten. Die Preise und Marktwerte der bunten Blüten stiegen in die Höhe. Manche Zwiebeln wurden für den gleichen Preis wie eine herrschaftliche Villa verkauft. Wie konnte eine solch enorme Blase aus dem Nichts entstehen? Zumal sie auf einer so empfindlichen und kurzlebigen Pflanze basierte? Astronomisch hohe, vorgetäuschte Gewinne führten zu einem ausgewachsenen Crash, bei dem die Marktwerte in Rekordzeit um 95 Prozent fielen. Als im frühen 17. Jahrhundert in Holland Tulpen in Mode kamen, standen die Blumenhändler bald vor einem Problem: Die Nachfrage nach Tulpenzwiebeln war größer als das Angebot. Da hatten sie eine Idee: Warum nicht Optionen auf den Kauf von Zwiebeln verkaufen, die es noch gar nicht gab? Zum ersten Mal wurden Optionsscheine für Produkte ausgegeben, die erst in der Zukunft hergestellt werden sollten. Natürlich folgte bald darauf der Handel mit diesen Zertifikaten. Die Preise schossen in die Höhe. Investoren verkauften alles, was sie besaßen oder verpfändeten ihre Häuser, um Futures auf Tulpenzwiebeln zu kaufen. Anfang Februar 1637 fand in einem Gasthaus in Haarlem eine der vielen Versteigerungen für Tulpenzwiebeln statt. Zum ersten Mal überhaupt erhielt ein Verkäufer nicht den geforderten Preis für seine Zwiebeln. Plötzlich wurde allen klar, dass die Preise nicht weiter steigen würden. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Jeder versuchte, seine Bestände so schnell wie möglich loszuwerden, vor allem Spekulanten, die sich Geld geliehen oder Termingeschäfte gekauft hatten. Innerhalb kurzer Zeit fielen die Preise um 95 Prozent. Die Finanzkrisen der Neuzeit haben gezeigt, wie schnell Menschen den Verstand verlieren können, wenn sie glauben, dass es Gewinne zu machen gibt. Wenn wir in Schweinebäuche oder Immobilien investieren können, warum dann nicht auch in Tulpen?

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